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  • zeitspende.com
  • 059 144 / 50233

Warum Zeit spenden?

Das Rote Kreuz setzt seit jeher auf den Einsatz von Freiwilligen – nicht etwa, weil es dem System Kosten spart, sondern weil damit ein zivilgesellschaftlicher Mehrwert entsteht, der mit Geld nicht aufzuwiegen ist.

Wir haben in Niederösterreich über 17.300 bestens ausgebildete Rotkreuz-MitarbeiterInnen. Sie können Erste Hilfe leisten und wissen, wie wichtig es ist anderen zu helfen. Das gilt allerdings nicht nur für Verletzungen. Sie leisten auch Hilfe bei der Bewältigung des Alltags. Sie sehen hin, wenn jemand alleine, arm oder krank ist und versuchen die Situation zu verbessern. Zudem können wir mit Hilfe von Freiwilligen bei flächendeckenderen Krisen, wie etwa einem Hochwasser, spontan auf zahlreiche helfende Hände zurückgreifen. Dies macht uns zu einer flexiblen, schlagkräftigen und modernen Bewegung.

Wir sind eine Gemeinschaft von Menschen, die ihre Freizeit sinnvoll verbringen möchten: das bedeutet Spaß mit Gleichgesinnten, die zu Freunden werden. Es bedeutet Hilfe für andere zu leisten – nicht aus Eigennutz, sondern aus Idealismus: Aus Liebe zum Menschen.

Manuela

Action4Kids & Team Österreich Tafel
Manuela

Mein Name ist Manuela, ich engagiere mich seit 6 Jahren freiwillig beim Roten Kreuz in Hollabrunn im BereichGesundheit und Soziale Dienste.

Gemeinsam mit meinem Team arbeite ich im Fachbereich Familie & Jugend. Dazu gehört unter anderem ein Ferienlager sowie die dreiwöchige Tagesbetreuung. Unser Angebot richtet sich vor allem an Kinder mit berufstätigen Eltern und an sozialschwache Familien, die sich selbst keinen Urlaub leisten können. Vor einigen Jahren auf einem Ferienlager – stressige Situation, viel Wirbel, erhöhte Lautstärke – fragt sich einer meiner Kollegen: „Warum tue ich mir das eigentlich an?“ und ein Kind antwortet darauf „Naja, aus Liebe zum Menschen“. Wir haben alle geschmunzelt, aber darum geht es im Prinzip.

Es gibt vermutlich zig Gründe warum man dem Roten Kreuz beitritt, sei es wegen des Zivildienstes, weil die beste Freundin/der beste Freund dabei ist, als Freizeitbeschäftigung oder warum auch immer. Die viel wichtigere Frage ist, warum wir noch immer noch dabei sind? Für mich geht es einerseits um unsere Patienten, Kunden, Klienten und Kinder, die verschiedene bewegende Geschichten mitbringen und Strategien wie sie damit umgehen. Ein wichtiger Teil ist mein Team – Kolleginnen und Kollegen mit denen die Arbeit viel Spaß macht, ich neue Ideen entwickeln kann und auf die ich mich in heiklen Situationen verlassen kann und sie sich natürlich auch auf mich.

Als Teamleiterin bei Action4Kids führe ich ein recht junges Team an. Teilweise gehen wir beruflich ganz verschiedene Wege und können so unterschiedliche Blickwinkel in unsere gemeinsame Arbeit beim Roten Kreuz einbringen. Aus diesen KollegInnen sind mittlerweile Freunde geworden, was dazu beiträgt, dass die Arbeit so einen Spaß macht.

Neben der Kinderbetreuung arbeite ich auch freiwillig bei der Team Österreich Tafel mit, einer Lebensmittelausgabe für einkommensschwache Menschen. Im Zuge dessen durfte ich viele verschiedene Leute kennenlernen, die ganz unterschiedlich mit ihrer Lebenslage umgehen. Wöchentlich versorgen wir etwa 50-60 Haushalte aus dem Bezirk mit Lebensmittel.

Mir geht es finanziell und gesundheitlich gut, das halte ich nicht für selbstverständlich. Es gibt genügend Menschen bei denen dies nicht so ist. Das sind Menschen, die mit uns Tür an Tür leben, nur ist es auf den 1. Blick oft nicht ersichtlich. Mit dem Roten Kreuz habe ich eine Möglichkeit gefunden, wie ich ein Stück von meinem Wohlbefinden und meinem Wohlstand mit anderen teilen kann.

Angefangen habe ich im Jahr 2012 mit 45 freiwilligen Stunden. Mittlerweile sind es über 400 Stunden.

Ich bin stolz darauf, in einer so großen Organisation Menschen an sich geht und nicht um politische Orientierung, Staatsangehörigkeit oder andere scheinbare Unterschiede. Darum engagiere ich mich beim Roten Kreuz.

Corinna & Patrick

Corinna – Bürokraft
Patrick – Rettungsdienst & Notfallsanitäter in Ausbildung
Corinna und Patrick

Mein Name ist Corinna Podhadsky und ich hatte am 16. Februar 2017 aufgrund der schlechten Wetterbedingungen einen schweren Autounfall.

Das Auto hatte sich dann mit der Beifahrerseite um einen Baum geschlungen. Ich war somit sowohl eingeklemmt im Auto als auch bewusstlos.

Eigentlich sollte der Hubschrauber mich ins Krankenhaus bringen, dieser konnte aber aufgrund des starken Nebels nicht fliegen. Somit wurde ich von der Rettung ins AKH gebracht. Im AKH stellten sie, nachdem ich übern Berg war, den Bruch des ersten Halswirbels, ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und Einblutungen auf der rechten Hirnhälfte fest.

Ich wurde für zwei Wochen in den Tiefschlaf versetzt. Ein paar Tage vor der Aufwachphase bekam ich zur Heilung des Bruchs einen Halofixateur.

Die Aufwachphase war, wie mir berichtet wurde, sehr schrecklich. Ich musste sozusagen wieder reden, schreiben und gehen lernen. Außerdem war ich ungut zu den Schwestern, Pflegern und zu meiner Familie. Alle hatte ich beschimpft, außer meinen Freund. Ich war zu diesem Zeitpunkt einfach nicht ich. Insgesamt hatte ich zwei Monate im AKH verbracht, in denen mich meine Familie jeden Tag besuchte.
Nach dem AKH-Aufenthalt verbrachte ich dann noch weitere fünf Wochen im AUVA-Rehabilitationszentrum Weißer Hof.

Ich kann dem roten Kreuz und deren Freiwilligen nicht oft genug danken.

Wären diese nicht am Tag meines Unfalls gewesen, könnte ich nicht über meinen Unfall und meine Geschichte berichten.

Mein Name ist Patrick Haitzer und ich bin freiwilliger Sanitäter und Notfallsanitäter in Ausbildung beim Roten Kreuz.

Als ich und meine Kollegen zum Unfallort gekommen sind und ich den Baum aus Beifahrersicht sahen, haben wir gedacht: es wird ein hartes Stück Arbeit für uns, die Patientin möglichst gut ins Krankenhaus zu überführen. Es ist wunderbar zu hören, dass es ihr mittlerweile wieder gut geht, da man dies leider viel zu selten als Sanitäter erfährt.

Ich bin freiwillig, weil ich anderen Menschen helfen will, mir der Rettungsdienst Spaß macht und zusätzlich eine Berufsausbildung beinhaltet.

Christian

Ausbildung & Rettungsdienst
Christian

Mein Name ist Christian. Ich bin 57 Jahre jung und als Spätberufener mit 51 Jahren zum Roten Kreuz gestoßen.

Ich habe diese Entscheidung nie bereut, weil ich dort eine erstklassige Ausbildung erhalten habe und mit sehr netten Menschen im Team sinnvolle Aufgaben erfüllen darf. Zuerst wurde ich zum Rettungssanitäter, später zum Notfallsanitäter ausgebildet.

Am Ende eines einsatzreichen Tages beim Roten Kreuz empfinde ich trotz all der Müdigkeit ein hohes Maß an Zufriedenheit – nämlich an diesem Tag etwas Sinnvolles geleistet zu haben.
Auch der normale Alltagsstress gewinnt angesichts der Prioritäten im Rettungsdienst eine andere (kleinere) Dimension.

Durch die laufende Einsatztätigkeit konnte ich mein Wissen vertiefen. Mittlerweile habe ich auch die Prüfung zum Lehrsanitäter abgelegt und bilde junge Sanitäter sehr gerne aus. Als Erste-Hilfe-Lehrbeauftragter bilde ich auch die „Leute von der Straße“ in Erster Hilfe aus.
Die Ersthelfer sind erfahrungsgemäß die wichtigsten in der Rettungskette.

Mein schönstes Erlebnis ...

... beim Rettungsdienst war die erfolgreiche Stabilisierung eines Kleinkindes, das durch einen massiven Fieberkrampf bereits lebensgefährliche Atemprobleme hatte.

Solche positiven Geschehen geben Kraft auch für andere Einsätze.

Gabriele

Team Österreich Tafel
Gabriele

Hallo, ich bin die Gabriele. Ich bin beim Roten Kreuz, weil ich gerne helfe, es mir im Leben immer gut gegangen ist und ich deswegen gerne etwas zurückgeben möchte.

Ich bin Teamleiterin bei der Team Österreich Tafel und wir geben jeden Samstag Lebensmittel aus, die wir von den verschiedenen Geschäften bekommen.

Es gibt viele nette Begegnungen, aber eine ist mir besonders in Erinnerung:

Es war kurz vor Ostern, eine junge Mutter die nach einer Trennung bei uns Kundin war, hat mit ihren Kindern extra für uns etwas gebastelt. Diesen Osterhasen habe ich bis heute aufgehoben.

Beim Roten Kreuz bin ich, weil es eine internationale Organisation ist, die für jeden ein Tätigkeitsfeld anbietet, ohne besondere Vorkenntnisse vorauszusetzen. Jederzeit ist ein Reinschnuppern möglich, wie bei der Team Österreich Tafel, bei der Seniorenjause, dem Flohmarkt und noch einigem mehr!

Wie heißt es so schön beim Roten Kreuz: Es gibt für jeden die passende Jacke!

Jugendgruppe Bad Vöslau

Random Voices
Random Voices

Wir sind die Jugendgruppe „Random Voices“ aus Bad Vöslau. Unsere Gruppe gibt es seit März 2017 und wir haben bis jetzt schon 15 Mitglieder.

Wir kommen jede Woche immer wieder gerne zu den Gruppenstunden, aber auch zu externen Veranstaltungen, da wir uns sehr gut verstehen und uns das, was wir machen, sehr Spaß macht. Wir haben viele neue Freunde kennengelernt, mit denen wir teilweise sehr enge Freundschaften gebildet haben. Da wir alle dasselbe Motto, unser Gruppenmotto „Challenge Accepted“ und das Rotkreuz-Motto „Aus Liebe zum Menschen“ haben, sind wir uns ähnlich und wollen uns freiwillig für die Gesellschaft engagieren.

Im Moment sind wir dabei den Erste-Hilfe-Kurs zu machen, um die Grundlagen zu lernen und im Notfall helfen zu können.

Der Großteil unserer Gruppe hat auch schon den Jugendreporter-Kurs gemacht, durch den wir sehr oft unterwegs sind. Alle, die im Sommer keine Zeit hatten, werden es im Jänner nachholen, wo der nächste Jugendreporter-Kurs in Mödling stattfinden wird. Ein Beispiel war die Neueröffnung der Bezirksstelle Mödling, wo wir eine Menge Spaß hatten. Auch bei dem Rote-Nasen- Lauf im Schlosspark von Bad Vöslau waren wir vor Ort und haben Interviews mit den Läufern gemacht.
Außerdem planen und erstellen wir gerade einen Jahresbericht, in dem wir unsere Aktivitäten näherbringen und uns präsentieren.

Ein besonderes Erlebnis war auch das Planspiel zum Thema „Humanitäres Völkerrecht“, in dem wir Kriegsverletzte gespielt haben, die in ein Krankenhaus gebracht wurden. Es war sehr spannend und interessant. Es ging uns aber auch nahe, dass Krieg so präsent ist.
Eine weitere große Veranstaltung war das „70 Jahre Rotes Kreuz Bad Vöslau“-Fest, wo wir für die süße Verpflegung, die wir selber gebacken hatten, und die Hüpfburg zuständig waren.

Viele von unserer Jugendgruppe wollen später auch beim Roten Kreuz ehrenamtlich mithelfen und etwas für die Gesellschaft machen, ohne etwas dafür zu verlangen.

Corina

Mittelfristige Sozialbegleitung & Bezirksstellenleiterstellvertreterin
Corina

Mein Name ist Corina. Ich brauchte vor vielen Jahren selbst mal die Krisenintervention. Das Team war viele Stunden für mich da und ging mit mir durch alle Emotionen. Damals sagte ich zu mir, das gebe ich irgendwann mal zurück.

Viele Jahre später war es für mich soweit: Ich fragte beim Roten Kreuz in Baden an und sie brauchten meine Unterstützung. So begann ich mit der Krisenintervention.

Bei einem Einsatz war es für mich so, ...

... dass ich nicht wusste auf welcher Seite ich stehe, da diese Situation sehr viel mit meiner eigenen Geschichte zu tun hatte.

So war es für mich möglich den „Mittelfristigen Sozialen Begleitdienst“ mit dem Roten Kreuz ins Leben zu rufen und die Grundlagen zu legen.

Seit 2012 ist es eine Dienstleistung, die in ganz Österreich angeboten wird. Seit 2011 bin ich zudem Bezirksstellenleiterstellvertreterin in Baden und für Gesundheit und Soziale Dienste zuständig.

Gerald & Stefan

Rettungsdienst, Gruppenkommandanten, Veranstaltungen und mehr
Gerald und Stefan

„Achtung beim Niedersetzen, der Tragsessel ist tief!“ – waren wohl die Worte, die wir, Stefan und Gerald, am öftesten im Zivildienst verwendet hatten.

Täglich war es unser Job, Leute von oder zu Spitälern zu transportieren, anderen Stiegen hinunter oder hinauf zu helfen oder wieder anderen einfach zuzuhören und Trost zu spenden. Bei durchschnittlich 40 Stunden die Woche wurden wir bereits öfters gefragt: „Wird das nicht mit der Zeit langweilig?“ – doch unsere klare Antwort ist „Nein“, denn jeder Patient hat ein eigenes, meist bereits langes und erstaunliches Leben hinter sich. Man erhält Einblicke in dieses und kann die Person, wenn auch manchmal nur sehr kurz, ein Stück ihres Weges begleiten. Am Ende jedes Transports ist außerdem die Dankbarkeit mehr als genug Belohnung, sowie das Lächeln des Patienten als unsere „Bezahlung“ völlig ausreichend.

Begonnen im Jahr 2013, ist unsere Zivildienstzeit allerdings bereits lange vorbei. Wir sind aber seitdem freiwillig dabei und dankbar ein Mitglied der Rotkreuz-Familie sein zu können. Für uns ist ein Dienst mehr als nur seine Stunden abzusitzen, denn auch die soziale Komponente wird bei uns an der Dienststelle großgeschrieben. Man trifft sich nicht nur mit Kollegen, sondern eben auch gleichzeitig mit seinen Freunden. Unser Slogan „Aus Liebe zum Menschen“, erfährt dadurch für uns eine weitere Bedeutung und zwar „Aus Liebe zu sich selbst.“
Seit 2013 hat sich auch vieles andere in Bezug auf unsere Tätigkeit beim Roten Kreuz geändert. Neben dem Rettungsdienst sind wir mittlerweile auch in der Mitarbeiterführung als Gruppenkommandanten tätig. Es obliegt also uns jeweils eine Handvoll Rotkreuz-Mitarbeiter durch ihren Alltag beim Roten Kreuz zu führen und zu begleiten. Das Begleiten spielt außerdem eine große Rolle bei unseren Tätigkeiten beim Jugendrotkreuz, wo wir in spielerischer Art und Weise versuchen Kindern und Jugendlichen, die teilweise vorhandenen Ängste vor dem Roten Kreuz zu nehmen.

Ein weiteres Schoßkind ist der Klosterneuburger Rotkreuz-Ball, welchen wir gemeinsam mit ein paar Freunden ins Leben gerufen haben. Dieser findet dieses Jahr bereits zum vierten Mal statt und lockt immer mehrere Hundert Leute in die Babenbergerhalle in Klosterneuburg, um einen geselligen Abend zu verbringen.

Vermutlich ist es gerade diese Mannigfaltigkeit an Möglichkeiten die einem beim Roten Kreuz offenstehen, welche uns so fasziniert.

Jedermann kann sich hierbei einbringen und ist eine Bereicherung für unseren Verein. Diesbezüglich können wir der Aussage einer unserer Werbekampagnen: „Wir haben die passende Jacke für Dich!“, nur zustimmen, denn egal welche Talente oder gar Professionen du mitbringst, du wirst diese relativ sicher auch einbringen können.

Wir beide wissen noch nicht wie unsere weitere Zukunft beim Roten Kreuz aussieht, was wir allerdings wissen ist, dass wir sehr glücklich darüber sind 2012 die Entscheidung für den Zivildienst auf der Dienststelle Klosterneuburg getroffen zu haben.

Saleh, Habib, Emad

Dolmetscher, Botschafter verschiedenster Projekte, Team Österreich Tafel und mehr
Saleh, Habib, Emad

Ich bin Saleh und ich komme aus Syrien,

ich arbeite bei der Team Österreich Tafel und auch beim Flohmarkt des Roten Kreuz Baden.

Ich bin Habib und ich komme aus Afghanistan,

ich arbeite bei der Team Österreich Tafel und auch beim Flohmarkt des Roten Kreuz Baden.

Mein Name ist Emad, ich komme aus Syrien

und ich bin 26 Jahre alt. Ich bin ein freiwilliger Mitarbeiter in der Familienzusammenführung und Suchdienst und auch als Dolmetscher beim Rotes Kreuz Baden und ich bin auch ein Botschafter beim ProjektXChange und CROSS-TALK.

Vor zwei Jahren sind wir zum Roten Kreuz Baden gekommen, ...

... und in dieser Zeit haben wir kein Wort Deutsch gesprochen – dann sie haben uns sehr geholfen. Das Rote Kreuz hat uns in den Asylverfahren sehr geholfen und hat auch für uns Deutschkurse organisiert.
Ich habe früher einen negativen Asyl-Bescheid bekommen – das Rote Kreuz hat mir sehr geholfen, bis ich einen positiven Bescheid bekommen habe. Und auch bis ich an der Uni gehen konnte, damit ich weiter studieren kann – und bis ich Arbeit gefunden habe.

Jetzt kann ich sagen, dass wir unsere Chancen genommen haben – und das Rote Kreuz hat in diesem Bereich eine sehr wichtige Rolle gespielt.

Wir möchten jetzt den anderen Leuten helfen, damit sie auch ihre Chancen nehmen können. Wir mögen Leute, deshalb wollen wir immer helfen, damit wir alle zusammen glücklich leben können.

Jetzt möchten wir uns beim Roten Kreuz bedanken, weil sie uns geholfen haben, und auch weil sie uns die Chance gegeben haben, damit wir anderen Leuten helfen können.

Patrick

Rettungsdienst, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation
Patrick

Mein Name ist Patrick, ich bin 22 Jahre alt und engagiere mich seit gut 3,5 Jahren beim Österreichischen Roten Kreuz an der Bezirksstelle in Laa an der Thaya.

Die Ausbildung zum Rettungssanitäter habe ich im Zuge meines Zivildienstes abgeschlossen, trotz anfänglicher Zweifel (insbesondere aufgrund der Wehrpflicht) erlebte ich sehr schnell Freude an meiner Tätigkeit beim Roten Kreuz – die Entscheidung nach dem Zivildienst als freiwilliger Mitarbeiter in unserer Organisation mitzuarbeiten, fiel mir daher nicht schwer. Auch aufgrund meiner beruflichen Situation und Ausbildung an der Universität (Studium der Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik) absolvierte ich die Ausbildung zum Lehrbeauftragten für Erste Hilfe, zusätzlich bin ich seit einem knappen Jahr im Bezirkskommando Mistelbach tätig und für den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation zuständig.

Eine besondere Freude kommt in mir auf, wenn jemand „Danke“ sagt. Dieses Wort fällt oftmals nebenbei und unauffällig, dieses Wort kann aber auch aus tiefster Überzeugung und untermauert von wirklicher Dankbarkeit rühren – jedes „Danke“ ist schön, sei es nach einem Krankentransport zu einer Therapie oder nach einem Erste-Hilfe-Einsatz. Tolle Gespräche durfte ich auch schon nach diversen Kursen führen. Besonders stolz bin ich, wenn Kursteilnehmer nach einem Erste-Hilfe-Kurs zufrieden aus dem Lehrsaal gehen. „Danke für den tollen Kurs. Zuerst dachte ich, dass es ein langer Tag wird, aber es hat echt Spaß gemacht“, erklärte mir eine Teilnehmerin vor erst wenigen Wochen. Ich versuche den Leitspruch „Erste Hilfe ist einfach“ in jedem Kurs zu vermitteln, oftmals bekommt man auch diese Resonanz – das ist wirklich schön!

Ein Highlight im letzten Jahr waren gewiss meine Dienste an der Bezirksstelle Laa an der Thaya am 23.12. und in der Silvesternacht. Der berühmte „Weihnachtsdienst“ wird, nachdem ein ausgiebiges Weihnachtsessen gekocht wurde, traditionell unter dem Christbaum begangen.

Der Jahreswechsel im Dienst ist mindestens genauso interessant, immerhin beendet man das alte, tanzt einen kurzen Walzer und startet das neue Jahr in der Uniform. Ich muss dazusagen, dass wir glücklicherweise in diesen beiden Nachtdiensten nur dreimal ausrücken mussten. Natürlich wünschen wir uns, dass besonders in dieser Zeit alle Menschen (nicht nur in unserem Einsatzgebiet) eine schöne und gesunde Zeit bei ihren Liebsten verbringen können.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf meinen nächsten Kurs, Dienst oder Bezirkskommandositzung.